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Effiziente und ökologisch wertvolle Stromerzeugung

(vom 13.05.2011)
Stadtwerke Bad Salzuflen und Stadtwerke Detmold beteiligen sich an einem Gaskraftwerk in Bremen

Die Stadtwerke Bad Salzuflen und die Stadtwerke Detmold werden sich im Rahmen der Stadtwerkegemeinschaft TOBI Gaskraftwerksbeteiligungs GmbH & CO. KG an einem hocheffizienten und flexiblen Gas- und Dampfturbinen (GuD)-Kraftwerk in Bremen beteiligen. Die mit umweltfreundlichem Erdgas gefeuerte Anlage wird eine Leistung von rund 445 Megawatt (MW) brutto bereitstellen. Das Investitionsbudget beträgt insgesamt etwa 450 MIO EUR. Nach einer geplanten Bauzeit von 30 Monaten soll das Kraftwerk 2013 den Betrieb aufnehmen.

Die TOBI hält an dem Kraftwerk einen Anteil von 69 MW, also 15,5 Prozent. Das Investitionsvolumen wird sich für die TOBI Gruppe auf etwa 70 MIO EUR belaufen. Innerhalb der Stadtwerkegemeinschaft haben die Stadtwerke Detmold einen Anteil von 5 MW (etwa 7 %). Die 5 MW entsprechen der Versorgungsleistung von etwa einem Viertel der Privatkunden der Stadtwerke Detmold. Ihre Gesamtinvestitionssumme beträgt ca. 4,8 Millionen Euro
Die Stadtwerke Bad Salzuflen haben sich mit einem Kraftwerksanteil von 3 MW ebenfalls einen beachtlichen Anteil gesichert und können damit etwa 10 Prozent des Strombedarfs für ganz Bad Salzuflen abdecken. Ihr Investionsvolumen beträgt 2,9 Millionen Euro. Die Beteiligung wurde vom Aufsichtsrat der Stadtwerke Bad Salzuflen und dem Aufsichtsrat der Stadtwerke Detmold bereits im Januar 2011 beschlossen. Der Zugriff auf selbst produzierten Strom hat für Stadtwerke eine hohe strategische Bedeutung. Er stärkt ihre Marktposition, sichert ihre Unabhängigkeit und sorgt für eine weitere Belebung des Wettbewerbs auf der Erzeugungsseite.

Erdgas als Brennstoff ist umweltschonend: Im Vergleich mit anderen fossilen Brennstoffen ist der CO2-Ausstoß gering. Pro erzeugter Kilowattstunde entstehen rund 360 Gramm CO2. Der deutsche Durchschnitt liegt bei 580 Gramm, bei Kohlekraftwerken fallen durchschnittlich 750 Gramm CO2 an.

Ein GuD-Kraftwerk nutzt diesen Brennstoff besonders effizient aus: Die bei der Verbrennung entstehende Energie treibt eine Gasturbine an, vergleichbar mit einem Flugzeugtriebwerk. Die heißen Abgase aus diesem Prozess nutzt das GuD-Kraftwerk weiter aus, um Wasser zu Dampf zu erhitzen, mit dem eine Dampfturbine angetrieben wird. Mit dieser „Doppelnutzung" erreicht ein GuD-Kraftwerk den höchsten Wirkungsgrad unter den fossil betriebenen Kraftwerken.

Die geplante Anlage weist einen Wirkungsgrad von über 58 Prozent auf. Zum Vergleich: Moderne Steinkohle-Kraftwerke erreichen höchstens 45 Prozent. Zudem ist ein GuD-Kraftwerk in seiner Betriebsweise flexibel und kann seine Leistung schnell hoch- oder runterfahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

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