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Trinkwasserverbrauch in Zeiten von „Homeoffice“ fast unverändert

(vom 27.03.2020)

Viele Detmolderinnen und Detmolder, die sonst tagsüber am Arbeitsplatz oder in der Schule sind, arbeiten in Zeiten von Corona vielfach von zu Hause aus. „Homeoffice“ und „Schule zu Hause“ sind das Gebot der Stunde.

Wirkt sich dieses veränderte Verhalten auf den Trinkwasserverbrauch in Detmold aus?

„Der Gesamtbedarf pro Tag ist im Stadtgebiet Detmold aktuell auf einem normalen Niveau und entspricht dem Durchschnittsverbrauch der letzten Jahre,“ so Dirk Kornhoff, Bereichsleiter Wasserversorgung. „Wir stellen allerdings eine regionale Verschiebung innerhalb der Stadt fest. Gerade in den kleineren Ortsteilen außerhalb des Zentrums. Hier zeigt sich, dass sich eher ein „Wochenendtypischer“ Bedarf einstellt,“ ergänzt Kornhoff.

Alle Wasserversorgungsanlagen befinden sich im regulären Betrieb. Ein krisenbedingtes erhöhtes Ausfallrisiko der Versorgungsanlagen besteht aufgrund des hohen Automatisierungsgrades der Anlagen nicht. Nach Einschätzung der Stadtwerke kann nach derzeitigen Erkenntnissen eine Übertragung des Corona-Virus über die öffentliche Trinkwasserversorgung ausgeschlossen werden.

Woher kommt das Detmolder Trinkwasser?

Das Trinkwasser kommt aus 17 Tiefbrunnen und vier Quellen. Die meisten davon liegen südlich der Stadt im Teutoburger Wald. „Diese sorgen dafür, dass uns das kühle Nass kontinuierlich zur Verfügung steht,“ so Kornhoff weiter.

Hervorragende Trinkwasserqualität

Im Jahr 2019 wurden in Detmold rund 3,5 Mio. m3 Frischwasser verbraucht. Insgesamt 690 Kilometer Wasserleitungen sorgen in der Residenzstadt für die Gesamtversorgung mit dem Lebensmittel Nr. 1.

Der Trinkwasserverbrauch pro Kopf in Detmold liegt bei 123 Liter je Einwohner am Tag.

Zur Sicherung der Trinkwasserqualität werden die Gewinnungs- und Speicheranlagen der Stadtwerke Detmold kontinuierlich auf dem neuesten Stand gehalten. Geplant ist, dass die Stadtwerke in diesem Jahr rund 4 Mio. Euro in die Detmolder Trinkwasserversorgung  investieren. Dazu zählen umfassende Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen. Ob das in 2020 vorgesehene größte Bauprojekt, die Neubohrung eines Brunnens im Heidental, termingerecht realisiert werden kann, hängt von den weiteren Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ab.

Positive Entwicklung der Grundwasserstände

Der Regen der vergangenen Monate hat der Natur gutgetan. Die Grundwasserstände sind durch die intensiven Niederschläge, insbesondere im Februar bis Anfang März, wieder deutlich angestiegen. Die Pegel haben in etwa das übliche, für die Jahreszeit typische Niveau erreicht, so dass hier eine Entspannung der Situation eingetreten ist. Dennoch bleibt abzuwarten wie sich das laufende Jahr entwickelt und ob sich der Trend der letzten Jahre, mit den sehr langen Trockenzeiten ohne nennenswerte Niederschläge auch in 2020 fortsetzt.

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