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Stadtwerke Detmold und Hochschule Ostwestfalen-Lippe stellen Gestaltungskonzept für Wärmespeicher vor

(vom 13.09.2018)

Auf der Grundlage der derzeit vorliegenden Entwürfe und Kostenberechnungen zur Außengestaltung des Wärmespeichers und der Genehmigung durch die Denkmalbehörde entschied der Aufsichtsrat der Stadtwerke Detmold in seiner Sitzung vom 28. August 2018 über das Gestaltungskonzept des Wärmespeichers.

Fassadengestaltung

Das verabschiedete Konzept für die Außenfassade orientiert sich an der  technischen Funktionsweise des Wärmespeichers. Das Fassungsvolumen des Wärmespeichers beträgt rd. 1.800 m³ Wasser, welches je nach Füllstand eine mittlere Temperatur zwischen rd. 20 bis 100 Grad Celsius aufweist. Dabei liegt die Temperatur im oberen Bereich des Wärmespeichers, physikalisch bedingt, immer höher. Dieser technische Sachverhalt spiegelt  sich in der Außenhülle in Rottönen im oberen Bereich des Wärmespeichers wider. Die dabei vorgesehenen  Farbtöne orientieren sich an den primär in diesem Bereich des Bahnhofs eingesetzten roten Klinkertönen. Die gewählten Blautöne, die die am Bodensatz des Speichers „kalten“ Wasserschichten darstellen, orientieren sich an der weiteren Umgebung (Himmel und Parkflächen). Damit fügt sich das neue Hüllendesign hervorragend in die bestehende und in die noch neu zu schaffende Infrastruktur rund um den Kronenplatz ein.

Die vorgestellte Fassadengestaltung wurde von dem Büro Junisee aus Halle (Saale), ein Team aus Designern und Architekten, entwickelt.

Lichtkunst

Ergänzt wird dieser Teil des Konzepts durch faszinierende Lichtkunst, die in Zusammenarbeit mit dem Lichtlabor der Hochschule Ostwestfalen-Lippe unter der Leitung von Prof. Mary-Anne Kyriakou und Ingo Bracke vom studiokybra (Detmold/Berlin) entwickelt wurde. Dieses Konzept nutzt Licht als gestaltendes „Material“ und wird in den Abend- und Nachtstunden den Turm in seiner Erscheinung grundlegend verändern. Das inszenierte Licht thematisiert die Grenzen und Übergänge von Technik und Natur in (Farb-) Kontrasten und harmonischen Übergängen.

Im Rahmen eines in Kooperation mit der Hochschule Ostwestfalen-Lippe geplanten „Lichtfestes“ beabsichtigen Prof. Mary-Anne Kyriakou und Ingo Bracke alle zwei Jahre, gemeinsam mit Studierenden der Hochschule, ein Lichtfestival in Detmold zu initiieren. Diese zeitlich begrenzte Illuminierung sieht vor, an verschiedenen exponierten Stellen, wie dem Landestheater und dem Landesmuseum temporäre Lichtkunst zu zeigen und künstlerische Bildinhalte zu projizieren. Auch der Wärmespeicher ist als Festival-Ort vorgesehen. Abfolge, Intensität und Lichtprojektion kann variabel verändert werden. Das erste Lippische-Licht-Kunst-Festival ist für November 2019 geplant.

Kamera sorgt für Weitsicht

Um den Ausblick über Detmold zu genießen, ist weiterhin die Installation einer Kamera auf dem Wärmespeicher vorgesehen. Für Fußgänger soll dies mittels Bildschirm am sog. Durchstich, erlebbar gemacht werden. Wechselnde Motive, bestehend aus dem Ausblick über Detmold und Bildmaterial aus dem Bestand der „Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt Detmold“, sollen dem Besucher ein besonderes Erlebnis bieten. Ebenso ist vorgesehen, einen öffentlich zugänglichen Link zu dieser Kamera einzurichten.

Eine Aussichtsplattform und Aufzugturm werden aufgrund der hohen Investitionskosten zunächst zurück gestellt. Derzeit wird geprüft, ob die Möglichkeit besteht, für eine spätere Nachrüstung der Galerie und des Aufzugsturms, Fördergelder zu beantragen.

Der Bau des Wärmespeichers ist für die Stadtwerke ein wichtiger Bestandteil im Gesamtkonzept der zukünftigen Fernwärmeversorgung in Detmold. Die Planungen sehen eine Inbetriebnahme des Wärmespeichers zu Beginn der Heizperiode 2019 / 2020 vor.

V. l. n. r.: Stefan Freitag (Geschäftsbereichsleiter Markt), Harald Matz (Aufsichtsratsvorsitzender Stadtwerke Detmold), Mary-Anne Kyriakou (Professorin Hochschule Ostwestfalen-Lippe), Eva Ellminger (Pressesprecherin Stadtwerke Detmold), Karin Linneweber (Stadt Detmold), Jörg Karlikowski (Geschäftsführer Stadtwerke Detmold)
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