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Erfolgreicher Klimaschutz durch die Detmolder Stadtwerke

(vom 06.12.2018)

Die Stadtwerke Detmold betreiben aktiven Klimaschutz. Auf seinem Weg der eigenen Klimaschutzstrategie hat das Unternehmen seine sich selbst gesteckten Klimaschutzziele bereits 3 Jahre zuvor weit übertroffen.

Die Stadtwerke Detmold betreiben aktiven Klimaschutz. Auf seinem Weg der eigenen Klimaschutzstrategie hat das Unternehmen seine sich selbst gesteckten Klimaschutzziele bereits 3 Jahre zuvor weit übertroffen.

Durch die beispielhafte Arbeit der Detmolder Stadtwerke und den verstärkten Anstrengungen in den letzten 10 Jahren konnten die CO2-Emissionen im Strom- und Wärmesektor seit dem Jahr 1990 um mehr als 50 % gesenkt werden. Damit wurden die Vorgaben der Bundesregierung für das bis Ende 2020 in den Meseberger Beschlüssen, als zwingend erforderlich errechnete Etappenziel von 40 % deutlich unterschritten.

Im Einzelnen hat unter anderem die mittlerweile CO2-neutrale Fernwärmeversorgung, mit ihrem in diesem Zeitraum (1990-2020) auf 25 % angestiegenen Anteil am städtischen Wärmebedarf für diesen Sektor eine CO2-Reduktion von jährlich rd. 120 Tausend Tonnen bzw. 55 % bewirkt.

In der gesamten Stromversorgung mit einem vollständig regenerativen Vertriebsstromanteil der Stadtwerke Detmold von über 60 % wurde analog eine CO2-Reduktion von jährlich rd. 35 Tausend Tonnen bzw. 35 % realisiert. Gerade im Strombereich ist dieser Wert umso bemerkenswerter, da mit Rückblick auf das Bezugsjahr 1990 die damaligen CO2-Emissionen im Detmolder Stadtgebiet durch den bezogenen Strom-Mix des seinerzeitigen regionalen Energieversorger Wesertal, bereits weit unter dem bundesdeutschen CO2-Niveau lagen.

Der gesamte Wärmebedarf stieg zeitgleich leicht an, was in erster Linie dem größer gewordenen Bedarf an Wohnraum geschuldet ist. Hingegen ging der Strombedarf, welcher bis 2009 noch weiter auf rd. 310 Millionen Kilowattstunden angestiegen war, bis heute um rd. 40 Millionen Kilowattstunden bzw. 13 % zurück. Dieser Einsparungserfolg ist trotz einem angestiegenen Komfort auf die zunehmend einsetzenden Effizienzgewinne zurückzuführen.  In dem 27-jährigen Betrachtungszeitraum erhöhte sich im Versorgungsgebiet die Einwohnerzahl von 67.500 auf rd. 74.500.

Auch wirken sich mit mehr als 60 Tausend Tonnen pro Jahr und steigender Tendenz an den vermiedenen CO2-Emissionen die Beteiligungen der Stadtwerke an Windparks, Fotovoltaik-Anlagen, einem GuD-Kraftwerk etc. sowie Vertriebsstromlieferungen außerhalb des Versorgungsgebiets auf die CO2-Bilanz sehr positiv aus.

Leider sind auch in Detmold seit 1990 die verkehrsbedingten CO2-Emssionen eher weiter angestiegen und liegen heute bei ca. 150 Tausend Tonnen pro Jahr. Wobei es auch Alternativen gäbe, denn allein mit der in den letzten Jahren eingesparten Strommenge von 40 Millionen Kilowattstunden könnte gut ein Drittel des gesamten Detmolder PKW-Bestands mit dem regenerativen Strom der Stadtwerke brennstoffseitig CO2-neutral fahren. Der notwendige Strombedarf der gesamten deutschen PKW-Flotte würde bei maximal 25 % der aktuellen Nettostromerzeugung mit ihrem regenerativen Anteil von über 38 % und einer Exportquote von rd. 10 % liegen.

 

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