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Die Bayrische Energieversorgung meldet Insolvenz an - Stadtwerke Detmold springen ein

(vom 01.02.2019)

Am 31.01.2019 teilte die BEV Bayerische Energie-versorgungsgesellschaft mbH Ihren bundesweit 500.000 Kunden mit, dass am 25.01.2019 ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen gestellt wurde. 

Die BEV war zuletzt durch gestiegene Energie-Beschaffungskosten in Schwierigkeiten geraten. Kunden der BEV werden, so der vorläufige Insolvenzverwalter in einer Pressemitteilung, ab sofort nicht mehr von der BEV mit Strom und Gas beliefert. In Detmold sind hiervon über 500 Strom- und Gaskunden betroffen.

Für Haushalts- und Gewerbekunden springt in diesem Fall der örtliche Grundversorger, also in der Residenzstadt die Stadtwerke Detmold ein. Alle hiervon betroffenen Kunden werden kurzfristig informiert und weiterhin sicher und zuverlässig mit Energie beliefert.

Für Industriekunden gilt dieser gesetzlich festgelegte Schutz nicht. Alle betroffenen Industriekunden müssen sich kurzfristig selbst um einen neuen Lieferanten kümmern. Alle in Detmold betroffenen Industriekunden werden jedoch kurzfristig von den Stadtwerken Detmold kontaktiert, um die Strom- und Gaslieferung sicherzustellen. 

Mit der Insolvenz von BEV gerät innerhalb von einem halben Jahr bereits der fünfte sogenannte Energie-Discounter in Schieflage.

Die Stadtwerke Detmold warnen zur Vorsicht vor unlauteren Methoden  anderer Energieanbieter:

In den letzten Wochen melden sich verstärkt Kunden, die dubiose Werbeanrufe von angeblichen Kooperationspartnern der Stadtwerke erhalten haben. Sie berichten auch von sog. Haustürgeschäften. Die Werber machen sich in unzulässiger Weise den guten Ruf der Stadtwerke Detmold zu Nutze und bieten Produkte im Namen der Stadtwerke an, die angeblich preiswerter seien.  Einige Kunden haben die Unterlagen unterschrieben bzw. haben gezielt abgefragte Daten am Telefon mitgeteilt und waren im Nachhinein überrascht, dass es sich hierbei nicht um die Stadtwerke Detmold handelt.

Die Stadtwerke Detmold weisen darauf hin, dass an der Haustür keine Verträge abgeschlossen werden. Ebenso werden keine Zählerstände oder persönliche Daten am Telefon abgefragt. Mitarbeiter der Stadtwerke können sich jederzeit ausweisen. Die Stadtwerke raten bei solchen Anrufen zur Vorsicht und zu einem umsichtigen Umgang mit persönlichen Daten.  Am Telefon abgeschlossene Verträge können ohne Angabe von Gründen widerrufen werden. Dazu genügt ein formloses Schreiben an den jeweiligen Anbieter. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Die Werber machen sich den aktuellen Zeitraum zu Nutze, da die Stadtwerke Detmold in dieser Woche ihre Jahresverbrauchsabrechnungen an ihre Kunden versendet haben.

Für Fragen zu den Verträgen und Produkten der Stadtwerke stehen die Mitarbeiter im Kundenzentrum im Rosental zur Verfügung.

Das Kundenzentrum ist montags bis freitags von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr und samstags von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr geöffnet. Die Produkte und Dienstleistungen der Stadtwerke sind auch auf der Webseite der Stadtwerke unter www.stadtwerke-detmold.de zu finden.

 

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