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Stadtwerke Detmold investieren rund 22 Mio. Euro in Versorgungssicherheit und Klimaschutz

(vom 09.02.2017)

Neuer Geschäftsführer Jörg Karlikowski stellt das Unternehmen zukunftsfähig auf

Jörg Karlikowski ist seit dem 1. Januar 2017 neuer Geschäftsführer der Stadtwerke Detmold. Der 53-Jährige verfügt über langjährige Führungserfahrungen in der Energiewirtschaft.

„Ich freue mich darauf, die durch die Energiewende, den Wettbewerb und die Regulierung wachsenden Herausforderungen des Energiemarktes gemeinsam mit meinen Mitarbeitern anzunehmen“, sagt der neue Geschäftsführer Jörg Karlikowski. Sein Hauptaugenmerk richtet er dabei auf die Versorgungssicherheit und umweltverträgliche Energien für die Detmolder Bürger.

Vor seinem Wechsel zu den Stadtwerken Detmold bekleidete Jörg Karlikowski verschiedene Führungsfunktionen bei regionalen Stadtwerken. Dabei ist Detmold für ihn ein vertrautes Terrain. Von 1989 bis 1995 arbeitete er als stellvertretender Betriebsleiter bei den Stadtwerken Detmold. Von dort aus ging er als Technischer Geschäftsführer zu den Stadtwerken nach Rinteln, bevor er 2004 die Gesamtverantwortung für die Stadtwerke in Werl übernahm. In Detmold aufgewachsen, hatte Karlikowski die ganzen Jahre über seinen Lebensmittelpunkt in Lippe. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Karlikowski freut sich über die neue Herausforderung in seiner Heimat.  

Die aktuellen Themen, die für ihn in seinem neuen Amt jetzt auf der Agenda stehen, stellte Jörg Karlikowski gestern anlässlich der Pressekonferenz vor. In 2017 investieren die Stadtwerke rund 22 Mio. Euro. Davon rund 9 Mio. Euro in Infrastrukturmaßnahmen zur Steigerung der Versorgungssicherheit und 13 Mio. Euro in Klimaschutzmaßnahmen (in 2016 rund 10 Mio. Euro).

Zukunftsweisende Stromversorgung

Zur Optimierung der Detmolder Stromversorgung investieren die Stadtwerke in 2017 rund 3,5 Millionen Euro in Versorgungssicherheit.

Das Umspannwerk „Pinneichen“, das einen zentralen Knotenpunkt der Detmolder Stromversorgung darstellt, wurde ab Sommer 2015  umfassend mit neuer Schaltanlagentechnik modernisiert und in 2016 in Betrieb genommen. In diesem Jahr erfolgen noch die abschließenden Außenarbeiten am Gebäude und auf dem Gelände.

Der Neubau des Umspannwerks „West“ wurde ebenfalls im vergan-genen Jahr mit einer modernen Schaltanlage errichtet und wird im Frühjahr 2017 offiziell eingeweiht. Daneben sind weitere Investitionen in das Mittel- und Niederspannungsnetz, wie u. a. in die Verkabelung von Mittel- und Niederspannungsfreileitungen, zur Erhöhung der Versorgungssicherheit vorgesehen. Mit der städtischen Erschließung des Gewerbegebietes „Balbrede“ erfolgt dies beispielsweise in der Nähe des Nordrings.

Hohe Trinkwasserqualität für Detmold

Die Stadtwerke sichern auch für kommende Generationen Trinkwasser mit den höchsten Ansprüchen und investieren in 2017 rund 4 Mio. Euro in unser Lebensmittel Nr. 1. „Um auch zukünftig die Trinkwasserversorgung für die Detmolder Bürger in gewohnt hoher Qualität sicherzustellen, erneuern die Stadtwerke daher den Hochbehälter „Meierberg“, erläutert Andreas Schlichting Technischer Leiter der Stadtwerke. Dort bringt der Energieversorger in 2017 den Wasserbehälter mit insgesamt rund 1 Mio. Liter Fassungsvermögen im Zuge eines Neubaus auf den aktuellen Stand der Technik.

Zur weiteren Optimierung der Trinkwasserversorgung in Berlebeck bauen die Stadtwerke eine neue Aufbereitungsanlage. Für rund 2.500 Haushalte werden Ende des Jahres nach neuesten Standards täglich rund 400.000 Liter des Trinkwassers in bester Qualität aufbereitet. Mit dem Einsatz der neuen Anlage wird neben der hervorragenden Produktqualität auch die Wirtschaftlichkeit gesteigert. Eine innovative und intelligente Technik garantiert des Weiteren einen unterbrechungsfreien Betrieb.

Holzheizkraftwerk in Horn - effizient und erneuerbar

Mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 20 Mio. Euro bauen die Stadtwerke mit einem Partner, der Senne Energie HHKW GmbH & Co. KG, der 49,9 % an dem Gemeinschaftsprojekt hält, in Horn Bad Meinberg ein Holzheizkraftwerk. Zukünftig werden hier rund 105 Mio. Kilowattstunden Wärme und 22 Mio. Kilowattstunden Strom in Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt. Diese Leistung reicht rechnerisch für die Versorgung von ca. 10.000 Haushalten aus. Es werden jährlich 30.000 Tonnen CO2 eingespart. Die Anlage soll Anfang 2018 in Betrieb gehen und liefert dann 65 % des gesamten Wärmebedarfs für Detmold. Ebenso übernimmt das neue Holzheizwerk die Wärmeversorgung im Wohngebiet „Moorlage“ in Horn-Bad Meinberg.

Zur Komplettierung des Erzeugungsportfolios in Detmold ist in diesem Jahr noch der Bau eines weiteren 1,4 MW BHKWs an der Kreuzstraße geplant.

Daneben bildet die fortlaufende Netzverdichtung den zentralen Schwerpunkt im Ausbau des umweltschonenden Energieträgers Fernwärme. 

Ausbau der Infrastruktur für Elektroautos

Die Stadtwerke wollen den tiefgreifenden Wandel bei der Mobilität von morgen aktiv mitgestalten und haben daher die Ladeinfrastruktur für ihre Kunden in der Residenz weiter ausgebaut. „Wir wollen den Ausbau der Ladeinfrastruktur weiter vorantreiben, um dem Detmolder Bürger dadurch das Umsteigen auf den alternativen E-Antrieb zu erleichtern“, sagt Karlikowski.

Zu den bereits bestehenden Ladesäulen werden 6 weitere elektrische Lademöglichkeiten an exponierten Stellen in Detmold in 2017 in Betrieb genommen: Kundenparkplatz Stadtwerke, Hauptbahnhof Detmold, Kundenparkplatz Bauhof Detmold, vor dem Kundenzentrum im Rosental, Parkplatz „Amtsgericht“, Leopoldstraße Ecke Schülerstraße. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 50.000 Euro. Darüber hinaus werden die Stadtwerke Detmold zukünftig ihren Fuhrpark stärker mit Elektrofahrzeugen ausstatten. Im ersten Schritt wurden 10 Fahrzeuge aus dem bestehenden Fuhrpark (68 Fahrzeuge) durch Elektroautos ersetzt. In den nächsten drei Jahren sollen weitere 10 Fahrzeuge ausgetauscht werden.

Innovative Sanierung in der Erdgasversorgung

In einem speziellen Inliner-Verfahren erfolgt in diesem Jahr im Frie-denstal eine grabenlose Sanierung einer bestehenden Gashochdruckleitung. Dabei wird ein flexibler Hochdruckschlauch in eine bestehende Gasleitung eingezogen. Diese neuartige Technik bringt den großen Vorteil, dass für die Durchführung der Sanierung kein Aufbrechen der Oberfläche erforderlich ist und diese Baumaßnahme damit so gut wie keine Verkehrsbehinderungen verursacht. Insgesamt werden in diesem Jahr rund 1,5 Mio. in Infrastrukturmaßnahmen in der Erdgasversorgung investiert.

Ausblick

Investitionsschwerpunkte werden auch in den kommenden Jahren die  Stärkung und der Ausbau der sicheren und zuverlässigen Netze und innovative Energiesysteme mit Zukunft sein“, so Karlikowski. "Wir nutzen dabei unser Know-how und unsere langjährigen Erfahrungen als lokaler Energieversorger in Verbindung mit einer konsequenten Kundenorientierung, um unsere Wettbewerbsposition weiter auszubauen“, ergänzt Karlikowski.

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