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Stadtwerke setzen verstärkt auf Klimaschutz

(vom 15.07.2011)

Die Stadtwerke Detmold haben ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz abgelegt. Vor dem Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Detmold am Donnerstagabend betonte der Geschäftsführer Christoph Hüls "dass sich erneuerbare Energien und Energieeffizienz in den nächsten Jahren schrittweise zu den Leitplanken einer nachhaltigen Energieversorgung entwickeln werden.“ Vor allem bedeutet dies unverminderte Investitionen in den Klimaschutz und erneuerbare Energieerzeugung, gerade vor dem Hintergrund des unumkehrbaren Ausstiegs aus der Kernenergie.“ Nach den Worten von Christoph Hüls ist der Detmolder Energieversorger bereits auf diesem Weg in eine neue Energiezukunft und hat frühzeitig die strategischen Weichen zum Ausbau der erneuerbaren Energien sowie der umweltfreundlichen Kraft-Wärme-Kopplung in Verbindung mit der Fernwärme gestellt.

Nach aktuellen Umfragen wünschen sich viele Verbraucher kernenergiefreien Strom. Dieser Erwartungshaltung wollen die Stadtwerke gerecht werden. Bereits im nächsten Jahr wird es bei den Stadtwerken keinen Strom aus Kernkraftwerken mehr in ihrem Portfolio geben. Die gerade abgeschlossene Analyse der Umsetzungsmöglichkeiten für die Stadtwerke Detmold hierzu hat ergeben, dass ein solcher Schritt weder zu einer Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit der Stadtwerke führt noch zwangsläufig zu einer Kostenbelastung für die Detmolder Stadtwerkekunden verbunden sein muss. Damit steht diese Maßnahme in einem angemessenen Kosten-/Nutzen Verhältnis. Konkrete Maßnahmen der Stadtwerke Detmold, den Umweltschutz aktiv voranzutreiben, bestehen bereits in vielfältiger Weise. Die Stadtwerke investieren konsequent in die Umsetzung des Detmolder Klimaschutzkonzeptes.

Dazu gehören neben der Biogasaufbereitungsanlage in Horn Bad Meinberg, Inbetriebnahme im Oktober 2009, der Bau von zwei Erdgas-KWK BHKW-Anlagen im Stadtgebiet sowie der umfangreiche Leitungsbau der Fernwärmeleitung von Horn-Bad Meinberg nach Detmold. Die regenerative Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung, wie sie im Holzheizkraftwerk der Glunz AG erzeugt wird, ist eine ideale Grundlage für eine nachhaltige Energieversorgung. Ende des Jahres sollen alle Arbeiten beendet sein und kann die neue Fernwärmeleitung in Betrieb gehen.

Beteiligungsprojekte zur regenerativen Energieerzeugung und Energieeffizienz

Parallel zu den Aktivitäten im Netzgebiet der Stadtwerke und unmittelbarer Umgebung wird das Klimaschutzkonzept hinsichtlich der regenerativen Energieerzeugung ergänzt. Die Stadtwerke Detmold beteiligen sich gemeinsam mit weiteren Stadtwerken konkret an Projekten zur Erzeugung erneuerbarer Energien, die in dieser Größenordnung und aufgrund der notwendigen Standortbedingungen nicht eigenständig umgesetzt werden könnten.

Neben dem Windparkprojekt „Borkum-West“ im Rahmen der Trianel-Kooperation, bei dem insgesamt 200 MW Windenergie in der Nordsee installiert werden, beteiligen sich die Stadtwerke Detmold an den Investitionen im Rahmen der  „Green Gecco“-Gemeinschaft, um einen entsprechenden Anteil an dem in Schottland gelegenen Windpark „An Suidhe“ und dem in Schleswig-Holstein gelegenen Repowering Windpark „Süderdeich“ zu erhalten.

Darüber hinaus werden weitere energieeffiziente und mit einer günstigen CO2-Bilanz versehene Projekte - wie das beabsichtigte Engagement an einem Pumpspeicherwerk im Trianelverbund oder auch die bereits beschlossene Beteiligung mit einer Leistung in Höhe von 5 MW an dem 400 MW Gas- und Dampf-Kraftwerk Mittelsbüren -  die CO2-Bilanz der Stadtwerke Detmold noch weiter optimieren.
 

Regionale Kooperationsprojekte

Zunehmend bieten sich auch regionale Kooperationsprojekte der Stromerzeugung durch Biomasse, Fotovoltaik und Wind bzw. Wärmeerzeugung durch Biomasse an. Nicht zuletzt durch die vertrauensvollen Gespräche im Rahmen der gemeinsam mit den Stadtwerken aus Bad Salzuflen, Lemgo und Rinteln erfolgreich gestalteten Übernahme der Konzessionen in Augustdorf, Dörentrup, Kalletal und Leopoldshöhe entwickeln sich kooperative Überlegungen mit diesen Stadtwerken und Kommunen, auch im Rahmen der regenerativen Energieerzeugung weiter zusammenzuarbeiten. Durch die Gründung der Lippe Energie, einer Kooperation von Stadtwerken und Kreis Lippe, bieten sich zudem gute Möglichkeiten, unterschiedlichste regionale Projekte mit wechselnden Partnern umzusetzen. Auch hier stehen bereits einige interessante Projekte vor der Umsetzung. Dabei sollen stets auch Möglichkeiten zur Beteiligung der Bürger in die Überlegungen mit einbezogen werden.

Christoph Hüls: "Mit unserem Klimaschutzkonzept werden die Stadtwerke Detmold bis 2020 weit über 30 Mio.  Euro in den Umwelt- und Klimaschutz investieren und sukzessive den Anteil der erneuerbaren Energien in unserem Erzeugungsportfolio erhöhen. Damit wollen und werden wir einen wesentlichen und nachhaltigen Beitrag für die anstehende Energiewende leisten.“

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