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Stadtwerke Detmold investieren in CO2-Reduktion durch Ausbau der Fernwärmenetze - 02.04.2008

(vom 02.04.2008)

Anwohner des Marktplatzes, der Schülerstraße, und von Teilen der Langen Straße sowie der Bruchstraße können zukünftig ihre Wohnungen und Geschäfte an die umweltschonende Wärmeversorgung der Stadtwerke Detmold anschließen lassen.

Fernwärme Marktplatz

Als feststand, dass die Stadt Detmold im Zuge des Marktplatzumbaus ohnehin in bis zu fünf Meter tiefen Gräben neue Kanalrohre verlegen würde, fiel auch bei den Stadtwerken schnell die Entscheidung: Während dieser Arbeiten verlegt der Energieversorger für rund 250.000 Euro die Fernwärmeleitungen. "Wenn die Trassen schon aufgerissen sind, wird das preiswerter für uns und für alle, die sich an das Netz anschließen wollen", betont Christoph Hüls Geschäftsführer der Stadtwerke. "Selbstverständlich erneuern wir dort außerdem auch die Gas-, Strom- und Wasserleitungen, die teilweise älter als 30 Jahre sind. Schließlich wollen wir nicht in ein paar Jahren das neue Pflaster wieder aufreißen müssen."

Über den Marktplatz stellen die Stadtwerke jetzt den Lückenschluss zwischen den Nah- und Fernwärmeinseln am "Aqualip", in der Innenstadt und in Hohenloh her. Aus drei isolierten Versorgungsinseln wird somit ein großes Verbundsystem für die Innenstadt. An dieses System können sich alle Anlieger des Marktplatzes, der Schülerstraße, der östlichen Bruchstraße und der Langen Straße zwischen Markt und "Hertie" anschließen. Außerdem bieten die Stadtwerke den Anwohnern der Straße "Unter der Wehme" den Netzanschluss an, wenn sich dort genügend Interessenten finden.

Fernwärme Elisabethstraße

Bereits im Juni können die Arbeiten an der Elisabethstraße starten. Dort investieren die Stadtwerke auf insgesamt 1,8 Kilometer 800.000 Euro in den Netzausbau, weitere 400.000 Euro lassen sie sich die zeitgleich geplante Sanierung der Gas- und Wasserversorgung kosten.

"Fernwärme hat Vorteile für Umwelt und Verbraucher", so der Geschäftsführer weiter. "Wir sparen in Detmold nach dem Netzausbau insgesamt bis zu 14.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr ein. Das entspricht den Emissionen von etwa 4.500 sparsamen Dieselfahrzeugen mit einer jährlichen Laufleistung von 20.000 km".

Klimaschonende Fernwärme

Fernwärme wird in Detmold vor allem mit Hilfe der umweltfreundlichen Kraft-Wärme-Kopplung und demnächst auf Basis von regenerativer Holzwärme erzeugt. "Der Verbraucher habe den Vorteil, auf Öl- oder Gasbrenner verzichten zu können. Fernwärme ist für den Kunden praktisch wartungsfrei", so Christoph Hüls. Besonders interessant sei der Wechsel zur Fernwärme vor dem Hintergrund strengerer energetischer Auflagen des Gesetzgebers für Neubauten oder die Sanierung von Altbauten. "Und dort, wo die alte Heizungsanlage sowieso in den nächsten Jahren ausgetauscht werden muss, ist Fernwärme immer eine hervorragende Alternative."

Die Anwohner werden durch persönliche Mitteilungen der Stadtwerke rechtzeitig über den genauen Ablauf der Baumaßnahmen informiert.

Detmolder Bürger, die an der Trasse wohnen und an der umweltfreundlichen Wärmeversorgung interessiert sind, erhalten bei den Stadtwerken Detmold unter der Tel.-Nr. 05231 607-140 nähere Informationen.

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